Wasser – Unser Lebenselixier

 

 

Nicht nur 71 Prozent des Erdballs sind von Wasser bedeckt, auch unser Körper besteht im Erwachsenenalter zu ca. 60 Prozent aus Wasser, unser Gehirn sogar zu rund 80 Prozent.
Es ist erwiesen, dass ein Mensch bis zu zwei Monaten überleben kann ohne auch nur einen Bissen Nahrung zu sich zu nehmen, ohne Wasser gelingt das nur wenige Tage.

Durch Ausscheidungen und über die Haut verliert ein erwachsener Mensch pro Tag rund 2,5 Liter Wasser, da ist es nur logisch, dass eben diese Menge auch wieder aufgenommen werden muss um Körper und Geist „am Laufen zu halten“.

Da wir mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ca 1 Liter Flüssigkeit quasi automatisch zu uns nehmen, bleiben also ca 1,5 Liter Flüssigkeit, die wir durch Getränke dem Körper zuführen sollten.
Diese Menge kann natürlich etwas variieren, sie hängt nicht zuletzt auch mit dem Körpergewicht zusammen; als Faustregel lässt sich sagen, dass Gesunde 30 bis 40 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen sollten. Auch die Außentemperatur und körperliche Aktivitäten oder Erkrankungen wie Durchfall und Erbrechen beeinflussen den Wasserverbrauch!

Wann sollte ich wie viel trinken?

Es ist nicht sinnvoll, die empfohlene Trinkmenge in großen Portionen oder sogar auf einmal dem Körper zuzuführen, denn das Trinken auf Vorrat funktioniert nicht.
Unser Darm ist in der Lage pro Stunde etwa 500 bis 800 Milliliter aufzunehmen, den Rest scheidet er einfach ungenutzt aus.
Es empfiehlt sich seinen Flüssigkeitshaushalt konstant zu versorgen, so ist der Körper gut versorgt und ein Durstgefühl – ein klares Anzeichen für Wassermangel – tritt nicht auf.
Bekommt der Körper zu wenig Flüssigkeit, sendet er deutliche Signale: Der Mund wird trocken, der Speichel dickflüssig, die Verdauung reagiert mit Verstopfung, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit können ebenfalls darauf hinweisen, dass man zu wenig getrunken hat.
Verwirrtheit und geistige Ausfallerscheinungen sind ebenso mögliche und sehr massive Folgen.
Scheidet der Körper weniger Urin aus als üblich und ist dieser dunkler gefärbt, ist dies ebenfalls ein deutliches Warnsignal des Körpers.

Die richtige Getränkeauswahl

Uns steht meist ein reichhaltiges Angebot an Getränken zur Verfügung. Die Auswahl reicht von einfachem Wasser über Kaffee und Tee bis hin zu Saftschorlen, süßen Limonaden und verschiedenster Alkoholika. Da Getränke mengenmäßig einen großen Anteil an unserer Gesamtlebensmittelzufuhr ausmachen und sehr unterschiedliche Energiehaushalte aufweisen können, ist es wichtig, dass wir sorgfältig auswählen.

Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees sind energiefrei – das heißt sie „belasten unser tägliches Kalorienkonto“ nicht – und sind daher der ideale Durstlöscher.
Es gibt sogar Studien, die darauf hinweisen, dass Wasser bei übergewichtigen Personen dazu führt, dass sie schneller und besser abnehmen, wenn sie vor den Hauptmahlzeiten einen halben Liter Wasser trinken. Einige Forscher gehen davon aus, dass das Wasser als kalorienlose Flüssigkeit den Magen füllt und die Wassertrinker anschließend weniger essen. Einige Mediziner gehen sogar davon aus, dass der Einfluss von Trinkwasser auf unseren Körper sogar noch größer ist, als bisher angenommen und auch den Kreislauf und den Stoffwechsel zusätzlich stärker aktivieren.

Weniger häufig sollte man zu Saftschorlen, Lightgetränken oder gesüßtem Kaffee und Tee greifen, da der Energiegehalt schon deutlich höher als bei Wasser liegt.
Saftschorlen – mit dem Mischungsverhältnis von 1:3 ( Saft:Wasser) – liefern neben Wasser zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe, sie sind zum Beispiel nach dem Sport ein ideales Getränk, da sie schnell verfügbare Energie in Form von Kohlenhydraten liefern.
Jedoch sollte man darauf achten, dass sie deutlich mehr Kalorien haben, als pures Wasser und somit nicht als Hauptgetränk geeignet sind. Außerdem sind Säfte im Allgemeinen sehr sauer (chemisch gesehen, nicht im Geschmack), so dass sie durchaus auch einen Einfluss auf die Säure/Basenbalance im Körper haben.

Ähnliches gilt für gesüßten Kaffee und Tee. Es spricht nichts dagegen diese Getränke in kleineren Mengen zu sich zu nehmen, solange man dabei den täglichen Energiebedarf im Auge behält.
Die veraltete Meinung, dass Koffein und Teein dem Körper Wasser entziehen, stimmt nicht, so dass man die tägliche Tasse Kaffee ohne Bedenken zur Gesamtmenge seiner Flüssigkeitsaufnahme dazurechnen kann.
Am wenigsten empfehlenswert sind zuckergesüßte Getränke wie Limonaden, Energydrinks oder Nektare, da sie (logischerweise) einen hohen Energiegehalt haben.
Schon ein kleines Glas eines Colagetränks enthält ca. 100 Kalorien und entspricht damit dem Wert von 400g Mohrrüben oder zwei kleineren Äpfeln.
Außerdem besteht eine wahrscheinliche Evidenz für eine Risikoerhöhung für Diabetes Typ II.

Alkoholische Getränke fallen ebenfalls in die Kategorie der nur sehr begrenzt zu empfehlenden Getränke, da sie nicht nur (meist) eine hohe Kaloriendichte habe, sondern bei täglichem Genuss großes Suchtpotenzial besitzen und mit hoher Wahrscheinlichkeit die Entstehung bestimmter Krebserkrankungen fördern.


Tipps zum täglichen Wasserkonsum

Ihnen fällt es schwer sich zu motivieren „schnödes“ Wasser zu trinken? Ihnen ist pures Wasser einfach zu geschmacklos?
Süße Limonaden oder fruchtige Säfte klingen für Sie viel verlockender?
Leider enthalten sie aber jede Menge (Frucht-)Zucker!

Die gute Nachricht: Auch Wasser kann ein echtes Geschmackserlebnis sein. Aufgepeppt mit ein paar Gurkenscheiben bekommt es ein ganz neues, sehr leckeres Aroma. Den gleichen Effekt haben jegliche Obststücke. Einfach reinschnibbeln und ausprobieren – schon sind ein paar Gläser getrunken.
Haben Sie ihr Wasser-Ziel immer vor Augen – und zwar buchstäblich. Sie wollen mindestens zwei Liter am Tag trinken? Dann füllen Sie sich morgens eine große Wasserflasche ab und stellen Sie diese im Büro mitten auf den Schreibtisch. Vergessen kann man das Trinken so schon einmal nicht!

Trinken Sie zu jeder Mahlzeit ein Glas Wasser, mindestens. Am Anfang mag es ungewohnt erscheinen, nach einer Weile wollen Sie nicht mehr ohne.

Auch ein Glas warmes Wasser am Morgen bietet sich an, da es die Verdauung anregt und für einen guten Start in den Tag und einen ausgeglichenen Wasserhalt sorgt.

Dies sind nur einige Ideen, die das tägliche Wasser trinken auch für Cola-Fans und „Trockenpflanzen“ attraktiver machen.
Zu guter Letzt sollten wir nicht vergessen, dass Wasser das Elixier ist, dass dafür sorgt, dass es Leben auf unserem Planeten gibt und unseren Körper und Geist am Laufen hält!
In diesem Sinne: Prost!

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